IBM: “People for a Smarter Planet” – How do we solve channel fragmentation?

How do we solve channel fragmentation

Today at “Smarter Friday” we would like to discuss about how to solve channel fragmentation in communication. In today’s world we have a wide choice of how we communicate with each other. It is easier than ever to look up information via our prefered (web)services. Having a choice is great for innovation and competition.

For businesses however this creates a new challenge – it is often not enough anymore to have a simple website and a telephone number. Information needs to be right there – where existing and potential customers prefer to look for it. More intelligent solutions allow to focus on the content itself and help distributing it in a smart way.

It is also important to time the distribution wisely, so customers don’t get annoyed by repeated messages or missing important updates.

Early analytics provide information about “when is the best time to send a Facebook post or a tweet?”. Will it be a good guidance for the beginning?

If everyone makes use of a generalized recommendation – it will quickly fail. Similar like a navigation system that routes every car around a congestion will cause new bottlenecks.

Will analytics help to find the best timing for online communications for the individual small business? Or will it be an over-engineered way for something so natural as communications?

Please discuss with us at IBM “People for a smarter planet”.

on2off gewinnt beim Isarnetz “Made in Munich” Startup Event

Isarnetz Webwoche – Startup Event “Made in Munich”

Am 11.05.2012 gab es die erste “Made in Munich”-Veranstaltung der Münchner Startup-Szene. Sie ist in Zusammenarbeit verschiedener Startups, Münchner Gründerzentren, dem Isarnetz und weiteren Unterstützern entstanden. Ziel war es, die unterschiedlichen und oft sehr innovativen Ideen der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

Isarnetz Münchner Webwoche

Rund 250 Gäste waren vor Ort, lernten Startups und Gründer kennen und verfolgten das Programm. In vier thematisch gegliederten Blöcken stellten sich über den Abend verteilt ca. 30 junge Münchner Unternehmen vor. Die Herausforderung bei den maximal 2:30 min langen Kurzpitches bestand darin, die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen, die Message auf den Punkt zu bringen und eine Live-Demo zu zeigen.

on2off bei “Made in Munich”

Wir haben unser Dashboard zur Vereinfachung der Online-Kommunikation – insbesondere für kleine und junge Unternehmen – mit einer Vielzahl an Teilnehmern des Events diskutiert. Dabei haben wir erfreulicherweise wiederholt festgestellt, dass eine solche Lösung den Nerv der Zeit trifft.

Unsere Präsentation hatten wir im Vorfeld sauber vorbereitet und auf die vorgegebene Zeit getrimmt. Uns war es wichtig, wie ursprünglich gefordert eine echte Live-Demo zu zeigen. Bis wenige Stunden vor dem Event wurden noch die letzten Bugs gefixt, um erstmalig öffentlich live einen Einblick in die kommende Lösung zu bieten.

Die Livepräsentation

Unser Szenario sollte zeigen, dass Online-Kommunikation sehr einfach und schnell passieren kann. Selbst 30 Sekunden reichen uns aus, um ein Angebot zu veröffentlichen und auf allen wichtigen Plattfromen im Web sinnvoll automatisiert zu verteilen.

Das war der Plan, aber ein kleines unvorhersehbares Detail vereitelte uns diese “Sneak Preview”. Ob es nun am WLAN lag, wie zunächst auf der Bühne etwas verzweifelt angenommen, oder welche Rolle das individuell konfigurierte TouchPad des bereitgestellten Rechners gespielt hat wissen wir nicht. Auf unserem Equipment lief die Demo vor und nach dem Pitch natürlich einwandfrei. ;)

Der Chance auf interessante Livepräsentationen (vs. Slideware) steht immer das Risiko solcher Pannen entgegen.

on2off gewinnt den Publikumspreis

Zugegeben, etwas überraschend haben wir das Online-Publikumsvoting knapp vor den Testbirds gewonnen. Wir haben uns außerordentlich darüber gefreut:

VIELEN DANK an unsere Unterstützer!

Wir sehen darin eine große Zustimmung für unsere Idee, modernste Webtechnologie für jedermann einfach nutzbar zu machen. Mit unserer unperfekten Live-Demo allein hätten wir wohl eher nicht gewonnen. Dazu gehörten sicher auch die individuellen Gespräche auf dem Event, sowie unser starkes Netzwerk an Unterstützern und natürlich unsere treuen Fans vor Ort.

Unser Fazit zum Event “Made in Munich”

Auf dem Event wurden viele innovative Ideen präsentiert. Es waren sowohl bekannte Startup-Stars, aber auch einige interessante Newcomer vertreten. Es gab schöne Demos – aber leider auch noch zu viel Slideware. Altruja brachte es in einem Tweet auf den Punkt:
“Videos sind cool, aber auf so einem Event will ich GRÜNDER erleben! #isarnetz versteckt euch nicht! Be loud and proud!”

Altruja

Sneak Preview – jetzt stehen wir in der Pflicht

Die verpatzte Sneak Preview können wir so nicht stehen lassen. Wir laden alle interessierten Teilnehmer des Events demnächst zu einer Live-Präsentation unserer Lösung ein. Dabei besteht auch die Möglichkeit für individuelle Fragen und für den Austausch von Ideen. Wir werden dafür demnächst einen Termin bekanntgeben.

Wie gehts weiter mit “Made in Munich”? Wir stiften unseren Preis!

Wir von on2off finden, “Made in Munich” ist eine hervorragende Idee und werden sie aktiv unterstützen: Eine Initiative von Gründern für Gründer. Dafür werden wir unseren Preis – 6 Wochen Coworking für 3 Personen im Foundershub – für die regelmäßige Nutzung von Meetingsräumen im Hub für die Initiative stiften. Wir hoffen damit einen Beitrag leisten zu können und freuen uns, demnächst zusammen mit anderen Münchner Startups weitere Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Wer von Euch ist dabei?

proudly Made in Munich

Moderne Mundpropaganda – kurz: “eWOM”

Die Spezies des “mobilen Internetnutzer”

“Mobile Internetnutzer” sind schon eine interessante Spezies, deren Verhalten in der freien Wildbahn gern untersucht wird. So freut es mich, dass mir Andreas Müller seine Bachelorarbeit mit einer qualitativen Betrachtung zum “mobilen Rezensionsverhalten” dieser Gruppe zur Verfügung gestellt hat. Ich habe im Vorfeld auch gern mit einem Interview dazu beigetragen. ;)

Moderne Mundpropaganda

Megaphone by Adamantios via Wikimedia Commons

Wenn ein mobiler Nutzer von seinen Erlebnissen mit Unternehmen berichtet, hab ich dass bislang einfach “moderne Mundpropaganda” genannt. Wissenschaftlich wir dies aber als “elektronisches Word of Mouth – eWOM” bezeichnet. Das Thema hat verständlicherweise in den letzten Jahren ein wachsendes Interesse erfahren.

Interessanterweise haben bisherige Studien lt. Andreas mobil erstellte Bewertungen kaum gesondert ausgewertet. Er unterscheidet daher in seiner Arbeit zwischen “mWOM” – für mobil erstellte Rezensionen – und “pcWOM” – für Rezensionen die am PC geschrieben wurden (sorry Mac). Aber Achtung – für “mWOM” gibt es mit “Microblogging WOM” auch eine zweite Definition der Abkürzung.

Mit klassischer Mundpropaganda hat das heute nur noch wenig zu tun:

  • Über vernetzte Internetdienste erreiche ich einen größeren Teil meines “Freundeskreis” als beim direkten Weitersagen. Jeder Nutzer hatte Ende 2011 lt. horizonte.net im Schnitt ca. 130 (lt. Facebook) bis ca. 250 (lt. Western Union) “Freunde”.
  • Darüber hinaus teilen Rezensenten ihre Erlebnisse auf Bewertungsportalen auch langfristig und mit Unbekannten.

Eine echte Chance für Unternehmer mit zufriedenen & glücklichen Kunden ;)

Mobile Rezensionen sind meist authentischer

Mobile Rezensionen haben eine ganz andere Qualität als jene, die daheim am PC verfasst werden. Der Kunde ist emotional noch viel stärker mit dem gerade Erlebten verbunden. Im Vergleich zu einer späteren Bewertung fallen gute Bewertungen überschwänglicher – Kritiken ggf. aber auch brutaler aus.

Dazu trägt auch der eingeschränkte Komfort beim Schreiben auf dem SmartPhone bei. Lt. Andreas’ Untersuchung bewerten Nutzer primär “besonders schöne oder besonders schreckliche Erfahrungen” – über Mittelmaß wird nachvollziehbar deutlich weniger geschrieben.

Empfehlungen an Unternehmer in Bezug auf moderne Mundpropaganda

Zuletzt gibt Andreas noch Empfehlungen an die Anbieter von Dienstleistungen in Bezug auf mWOM – von mir frei umformuliert und ergänzt:

  • Nutzen Sie aktiv verschiedene Webdienste als Quelle für Feedback Ihrer Kunden. Diese nehmen sich Zeit um Ihnen ggf. wertvolle Ideen für Verbesserungen zu geben (wir schreiben in einem weiteren Beitrag darüber, welche Dienste wir empfehlen).
  • Nehmen Sie die Kritik unzufriedener Kunden ernst und reagieren Sie darauf. Sie zeigen damit, dass Sie sich dem Problem annehmen. Kunden wertschätzen dies und geben Ihnen dann wahrscheinlich auch eine zweite Chance.
  • Sprechen Sie zufriedene Kunden direkt an. Bitten Sie freundlich darum, Ihre Erfahrung auch elektronisch weiterzugeben.
  • Machen Sie es Ihren Kunden einfach, am Besten gleich eine gute Empfehlung abzugeben. Andreas’ Tipp: stellen Sie Ihren Kunden ggf. sogar ein kostenloses WLAN für die Bewertung zur Verfügung. Manche Unternehmer verleihen ihren Kunden zum Schreiben gleich vor Ort wohl auch schon mal ein iPad.

Ich danke Andreas für die Bereitstellung seine Bachelor-Arbeit und bin gespannt auf weitere Erkenntnisse aus der Welt der “mobilen Internetnutzer”. Eine gute Chance dieses und weitere mobile Themen zu diskutieren, ist übrigens auch dieses Jahr das MobileCamp Dresden.

on2off auf der re:publica 2012 #rp12

Vom 2. bis 4.Mai 2012 findet in Berlin die re:publica 2012 statt.

Ich bin für on2off vor Ort, um neue Kontakte aufzubauen und neue Ideen einzusammeln. Das ist zugleich die Chance, mehr über on2off und mögliche Wege der Kooperationen zu erfahren. Interessant ist das für jeden, der kleine und mittelständische Unternehmen ins Web bringt oder auch bei der Nutzung von modernen “sozialen Medien” (aka “Social Media”) berät.

on2off ermöglicht es KMU sich mit überschaubarem Aufwand selbst dem Thema Online Marketing und Kommunikation zu widmen. Dennoch benötigt es auch in Zukunft meist zusätzliche Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung.

Darüber hinaus sind wir an Gesprächen mit Anbietern interessiert, die es Privatkunden erleichtern, Angebote lokaler Unternehmen zu finden. Erreichen kann man mich am Besten per email an dirk.spannaus@on2off.de oder telefonisch über 01570-350-9-351 (leider kommen dahin nicht alle SMS an – da muss ich Sipgate zu Sipgate One unbedingt mal befragen, die ja Partner der re:publica 2012 sind).

Ich freu mich auf Berlin und hoffe auf gute Treffen ;)

Dirk