“webZunder” – Ergebnis des EXIST geförderten “on2off”-Projekt

webZunder – der Online-Marketing-Assistent für KMU

webZunder - der Online-Marketing-Assistent für KMU

Aus dem ursprünglichen on2off Konzept ist mittlerweile ein Cloud Lösung entstanden: webZunder. Der Online-Marketing- Assistent ermöglicht die Nutzung neuer innovativer Internetdienste und Sozialer Netzwerke auch für Nicht-Kommunikationsprofis.

Im webZunder Blog finden Sie unsere aktuellen Beiträge zu innovativen Themen rund um die Online-Kommunikation von kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Jetzt amtlich: aus on2off wird twentyZen

Heute möchten wir Euch den Namen unseres Unternehmens offiziell bekanntgeben:

twentyZen GmbH

Mit der Namensfindung haben wir uns zugegeben etwas schwer getan. “on2off” entstand ursprünglich nach der Lektüre eines zu unserer Geschäftsidee passenden Artikel in TechCrunch. Die Abkürzung steht für online to offline commerce. Dieses Themengebiet umfasst Ideen und Methoden die dabei helfen, mit online Werkzeugen mehr Kundschaft in offline agierende Geschäfte zu bringen.

Wirklich richtig gut fanden wir “on2off” anfangs nicht. Wir hätten uns aber zwischenzeitlich sogar damit angefreundet. Mittlerweile hat der Name etwas Bekanntheit erreicht, ihr hattet bei einer Umfrage dafür gestimmt und regelmäßige Rückfragen zum Namen waren auch garantiert. Nach einer letzten Recherche hatten wir dann jedoch deutliche Bedenken in Sachen Markenrecht.

Um so mehr freuen wir uns über unsere Neuschöpfung “twentyZen“. Diese erscheint zuerst vielleicht etwas überraschend. Der Name hat jedoch einiges mit uns und unserem Geschäft zu tun. Damit sind Rückfragen wohl auch weiterhin garantiert ;)

Amtlich: twentyZen GmbH

Jetzt amtlich: twentyZen GmbH

Vielen Dank an alle, die uns in den letzten Wochen Rückmeldungen zu unseren finalen Ideen gegeben haben. Nun werden wir Stück für Stück auf “twentyZen“ umstellen. Ein passendes Design für Logo und Webseite werden wir diese Tage in Auftrag geben.

Angst machen gilt nicht – Einstieg in “Social Media”

Auf unternehmer.de schrieb Frau Dr.Gebauer von exploreB2B einen interessanten Beitrag: “Kleinunternehmen und Social Media – Warum fällt der Start so schwer?” Dazu haben wir von on2off natürlich auch ein paar Vermutungen.

Die Vielfalt der verschiedenen Dienste

“Es gibt viele Plattformen und Netzwerke (und ALLE funktionieren anders)” (Dr.Gebauer)

Absolute Zustimmung. Unterschiedliche – oft recht innovative Dienste – bieten Kunden immer wieder neue Informationsmöglichkeiten. Die Vielzahl der Marketing- und Kommunikationsdienste erschreckt weniger Internet-affine Kleinunternehmer.

Der Dschungle – für viele ein passendes Synonym zum Internet und “Social Media”

Das ist absolut verständlich. Sehr wahrscheinlich hat das Geschäftsmodell derer, die heute noch kein “Social Media” nutzen, auch primär nichts mit dem Internet zu tun. Kein Wunder also, dass Unternehmern zusätzlich zum Geschäftsalltag nur wenig Zeit bleibt, in dieser schnelllebigen Zeit jederzeit auf dem aktuellsten Stand zu sein.

Unterschiedliche Bedienung, aber ähnliche Funktionsweise

Die Bedienung der Dienste unterscheidet sich meist sehr stark – auch wenn die zugrunde liegenden Prinzipien oft ziemlich ähnlich sind. Kunden haben die Wahl. Unternehmer jedoch müssen in einer zunehmende Anzahl an Dienste parallel vertreten sein, um eine Mehrheit ihre Kunden und neue Interessenten zu erreichen.

Die Schwierigkeit fängt mit der richtigen Auswahl an. Die wirkliche Relevanz einzelner Dienste ist oft schwer einzuschätzen. Nicht sehr hilfreich ist es, wenn jeder neue Internetdienst bereits in seiner Hype-Phase als das “Nonplusultra” für jedes Unternehmen dargestellt wird. Das individuelle Einarbeiten in neue Dienste kostet wertvolle Zeit.

Heute werden Schulungen oft als DAS Allheilmittel zur weiteren Verbreitung und Akzeptanz von “Social Media” angepriesen (so auch von einigen Teilnehmern der Digitalen Agenda Assembly bei der Europäischen Kommission).

“Müssen Kleinunternehmer wirklich erst “zertifizierte Social Media Profis” werden, um erfolgreich kommunizieren zu können?” (Dirk Spannaus)

Den ersten Schritt wagen – einfach etwas ausprobieren

Niemand muss sofort vom Start weg die gesamte Klaviatur der Onlinekommunikation bedienen. Viel wichtiger ist es, den ersten Schritt zu wagen. Es ist nicht so kompliziert, wie es oft dargestellt wird. Die Schwierigkeit und Risiken von “Social Media” werden oft über Maß betont, um Beratung, Schulungen und Zertifikate zu überteuerten Preisen zu rechtfertigen.

Wir möchten Einsteiger dazu ermutigen, mit kleinen Schritten zu starten (siehe auch “Social Media für kleine und mittlere Unternehmen – Klein anfangen”). Dazu gehört auch heute noch eine eigene Webseite. Darauf sollten die wichtigsten Daten zur Erreichbarkeit (Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummern, Kontaktformular) und aktuelle Informationen zu finden sein. Das zeigt: Diese Seite lebt und ermuntert Besucher damit viel besser auch Anfragen zu stellen.

Die Integration der wichtigsten “Social Media” Kanäle vereinfacht den Dialog mit bestehenden und potentiellen neuen Kunden. Auch die einfache Weiterverbreitung der Inhalte wird stark erleichtert.

Zu den wichtigsten Kanälen zählen dabei Facebook, ggf. XING und zunehmend – auf Grund der wachsenden Verbreitung – auch Twitter (siehe auch “Verschenkte Chancen: Social Media in Kleinen und Mittelständischen Unternehmen”). Für einen ersten Start und um Erfahrungen zu sammeln reicht das vollkommen aus.

Nutzerorientierte Werkzeuge und Ausdauer

Schon die Betreuung dieser recht kleinen Auswahl an Diensten verursacht zusätzlichen Aufwand. Bislang fehlen die passenden Werkzeuge für Kleinunternehmer: Das ändern wir mit on2off: Wir vereinfachen die Bedienung unterschiedlicher Dienste und fassen sie in einem Cockpit zusammen.

“Sichtbarkeit in Social Media ist nicht selbstverständlich” (Dr.Gebauer)

Gut Ding will Weile haben. Dazu gehören Geduld und Ausdauer. Unsere Erfahrungen zeigen: wer regelmäßig am Ball bleibt, baut seine Sichtbarkeit nachhaltig auf. Dann zeigen sich bald auch erste Erfolge, die auch zur weiteren Motivation beitragen. Begeisterte Kunden geben ihre Erfahrungen an Freunde weiter und neue Kunden werden auf das Unternehmen aufmerksam.

Unternehmer sollten ihre Kunden über die neu angebotenen Kommunikationsmöglichkeiten informieren. So erfahren sie künftig von interessanten Neuigkeiten und Angebote – auch wenn sie nicht vor Ort sind und können unproblematisch Anfragen stellen.

Beratung für Einstieg und nachhaltige Nutzung neuer Medien

Am meisten bringt individuelle Unterstützung bei zwei Themen:

  • der Identifikation von passenden Inhalten und
  • der Konzeption einer integrierten Kommunikationsstrategie.

Kleinunternehmer haben oft ein umfangreiches Wissen in ihrem Themenbereich. Dieses sollte aktiv in der Kommunikation eingesetzt werden. Zur Unterstützung eignet sich am Besten ein bzw. eine erfahrene Expertin aus dem Bereich Kommunikation.

Fazit

“Social Media” ist nicht viel mehr als klassische Kommunikation über neue Kanäle. Wer mit seinen Kunden heute schon im echten Leben einen wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander pflegt, wird mit neuen Medien kaum Probleme haben. Mit den richtigen Werkzeugen und ggf. etwas Unterstützung im Bereich der Unternehmenskommunikation gelingt Kleinunternehmern der einfache Einstieg und die nachhaltige Nutzung.

Bildernachweis:
Dschungel von Petr Kratochvil

on2off zu Gast bei der Europäischen Kommission

European CommissionVom 21. bis 22.Juni 2012 findet in Brüssel die EU Digital Agenda Assembly 2012 statt. Zu dieser wurde ich von der Europäischen Kommission eingeladen.

Ziele der Digitalen Agenda für Europa

Ziel der Digitalen Agenda für Europa ist es, EU-Bürgern die Vorteile der Digitalen Gesellschaft und Wirtschaft zu ermöglichen und zu vermitteln. Dazu wurden über 100 Aktionen in sieben verschiedenen Bereichen definiert:

Darüber hinaus haben alle Themen natürlich auch eine internationale Bedeutung.

Bisherige Ergebnisse und weitere Informationen

Eine der bekanntesten Resultate der Arbeit bezieht sich übrigens auf das Thema “Mobilfunk-Roaming”. Dazu hat das Europäische Parlament kürzlich mit Wirkung zum 1.Juli 2012 neue Preisobergrenzen für Gespräche, SMS und Datenübertragung festgelegt.

Sehr interessant sind auch die bereitgestellten Informationen zum aktuellen Stand der Digitalisierung von Europa. Dazu gibt es aktuelle Ergebnisse zu zu verschiedenen Fragestellungen rund um Digitale Themen.

on2off bei der Digitalen Agenda von Europa

Den ersten Kontakt zur Initiative der Europäischen Kommission hatte ich Anfang diesen Jahres. Für mein Gefühl gab es zu wenig Fokus auf die Förderung und Weiterentwicklung kleiner und kleinster Unternehmen zur Nutzung Digitaler Dienste.

Kleine Unternehmen sind mit deutlich über 90% die Mehrheit aller Unternehmen in Deutschland, der EU und weltweit. Bereits etwa 70% der Bevölkerung in Deutschland informieren sich vor dem Kauf von Produkten und Dienstleistungen online.

Wenn es kleinen Unternehmen nicht gelingt ihre Dienstleistungen und Produkte auch online zu positionieren, bleiben sie für recherchierende Interessenten und Kunden zunehmend unsichtbar.

EU population looking online for Goods and Services

Themen, die ich vor Ort diskutieren möchte

Social Media ist kein Selbstzweck

So lange “Social Media” zu einem alleinstehenden Thema erhoben wird – welches Schulungen und Zertifizierungen benötigt um damit zu starten – gibt es für viele Anwender eine Hemmstelle für den Einstieg. Nutzerfreundliche Technologien müssen es möglich machen, dass z.B. Social Media Dienste einfach unproblematisch in den Arbeitsablauf integriert werden können.

Oder: Wer sonst mit seinen Kunden kommunizieren kann, dem sollten auch modernste Dienste keine Schwierigkeiten mehr machen.

Es gibt eine ganze Reihe von innovativen Startups (z.B. auch seedyaa), die sich dem Thema bereits annehmen. Allerdings könnte ein regulatorisches Auge auf die nicht diskriminierende Bereitstellung von APIs dem ganzen einen ordentlichen Schub geben. Dies wird auch unter Aktion 25 untersucht. Innerhalb dieser führt die EU übrigens noch bis morgen 20.06.2012 eine Umfrage durch.

Einbeziehung des Local Commerce in die E-Commerce Definition

Anfang des Jahres hat die Europäische Kommission den E-Commerce Action Plan gestartet.  Dieser hat u.a. zum Ziel, den E-Commerce Umsatz in der EU bis 2015 zu verdoppeln.

Auf der Diskussionsplattform wurde auch die die Frage gestellt, inwieweit E-Commerce dabei helfen kann, Jobs zu schaffen und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. In beiden Fällen kommt es stark auf die Definition von “E-Commerce” an: Wenn wir darunter reine Onlineshops verstehen, deren Abwicklung zentral über Logistikdienstleister bis zum Kunden nach Hause verstehen, besteht die Gefahr der Bildung von Oligopolen auf Kosten vieler lokaler Händler. Es darf vermutet werden, dass Online Handel zu großen Teilen kein zusätzlicher Handel ist, sondern andere Handelswege und damit auch andere lokal angesiedelte Jobs verdrängt.

Insofern ist wichtig, dass in der Strategie der EU auch der “Local Commerce” eine Rolle spielt – die verstärkte Nutzung von Online Diensten durch lokale Unternehmen. Die Nutzung von elektronischen Medien kann den Service von ansonsten offline agierenden Unternehmen modernisieren. Schließlich haben auch dezentrale lokale Wirtschaftskreisläufe eine wichtige Bedeutung innerhalb der EU. Dazu haben wir zuletzt u.a. auf dem MobileCamp in Dresden interessante Gespräche geführt. Siehe dazu folgende Präsentation als Diskussionsgrundlage.

on2off vor Ort

Dirk Spannaus, on2off.deSocial Media und E-Commerce: Zwei ziemlich umfassende Themengebiete, die zudem in zwei parallelen Workshops diskutiert werden.

Ich nehme am Workshop 4 “Social Media” teil und werde versuchen in persönlichen Gesprächen auch das Thema “Local Commerce als Teil des E-Commerce” zu diskutieren.

Ich freu mich auf Kontakte und Gespräche.

Dirk Spannaus

Aktion zum CarrotMob – Elektronische Mundpropaganda für das Royal Kebabhaus

Wir freuen uns auf den CarrotMob München heute am 2.6.2012. Auch wenn der Begriff “Mob” eventuell für den einen oder anderen Assoziationen zum FlashMob weckt – hier geht es nicht darum wilde Aktionen vor vielen Zuschauern zu veranstalten. Vorbeikommen und etwas leckeres essen und trinken – das reicht schon vollkommen aus um etwas Gutes zu tun.

Die Aktion wird vom Green City e.V. und vielen Ehrenamtlichen organisiert. Wir haben auch eine kleine Aktion geplant: wir rufen die Gäste dazu auf, dass sie im Royal Kebabhaus “einchecken” (was ist das?) und – wenn es ihnen gefallen hat – auch gleich eine Bewertung und Empfehlung abgeben.

Plakat zum CarrotMob München

Wir sind als Team ab 15 Uhr vor Ort und beantworten Fragen dazu.