Jetzt amtlich: aus on2off wird twentyZen

Heute möchten wir Euch den Namen unseres Unternehmens offiziell bekanntgeben:

twentyZen GmbH

Mit der Namensfindung haben wir uns zugegeben etwas schwer getan. “on2off” entstand ursprünglich nach der Lektüre eines zu unserer Geschäftsidee passenden Artikel in TechCrunch. Die Abkürzung steht für online to offline commerce. Dieses Themengebiet umfasst Ideen und Methoden die dabei helfen, mit online Werkzeugen mehr Kundschaft in offline agierende Geschäfte zu bringen.

Wirklich richtig gut fanden wir “on2off” anfangs nicht. Wir hätten uns aber zwischenzeitlich sogar damit angefreundet. Mittlerweile hat der Name etwas Bekanntheit erreicht, ihr hattet bei einer Umfrage dafür gestimmt und regelmäßige Rückfragen zum Namen waren auch garantiert. Nach einer letzten Recherche hatten wir dann jedoch deutliche Bedenken in Sachen Markenrecht.

Um so mehr freuen wir uns über unsere Neuschöpfung “twentyZen“. Diese erscheint zuerst vielleicht etwas überraschend. Der Name hat jedoch einiges mit uns und unserem Geschäft zu tun. Damit sind Rückfragen wohl auch weiterhin garantiert ;)

Amtlich: twentyZen GmbH

Jetzt amtlich: twentyZen GmbH

Vielen Dank an alle, die uns in den letzten Wochen Rückmeldungen zu unseren finalen Ideen gegeben haben. Nun werden wir Stück für Stück auf “twentyZen“ umstellen. Ein passendes Design für Logo und Webseite werden wir diese Tage in Auftrag geben.

on2off zu Gast bei der Europäischen Kommission

European CommissionVom 21. bis 22.Juni 2012 findet in Brüssel die EU Digital Agenda Assembly 2012 statt. Zu dieser wurde ich von der Europäischen Kommission eingeladen.

Ziele der Digitalen Agenda für Europa

Ziel der Digitalen Agenda für Europa ist es, EU-Bürgern die Vorteile der Digitalen Gesellschaft und Wirtschaft zu ermöglichen und zu vermitteln. Dazu wurden über 100 Aktionen in sieben verschiedenen Bereichen definiert:

Darüber hinaus haben alle Themen natürlich auch eine internationale Bedeutung.

Bisherige Ergebnisse und weitere Informationen

Eine der bekanntesten Resultate der Arbeit bezieht sich übrigens auf das Thema “Mobilfunk-Roaming”. Dazu hat das Europäische Parlament kürzlich mit Wirkung zum 1.Juli 2012 neue Preisobergrenzen für Gespräche, SMS und Datenübertragung festgelegt.

Sehr interessant sind auch die bereitgestellten Informationen zum aktuellen Stand der Digitalisierung von Europa. Dazu gibt es aktuelle Ergebnisse zu zu verschiedenen Fragestellungen rund um Digitale Themen.

on2off bei der Digitalen Agenda von Europa

Den ersten Kontakt zur Initiative der Europäischen Kommission hatte ich Anfang diesen Jahres. Für mein Gefühl gab es zu wenig Fokus auf die Förderung und Weiterentwicklung kleiner und kleinster Unternehmen zur Nutzung Digitaler Dienste.

Kleine Unternehmen sind mit deutlich über 90% die Mehrheit aller Unternehmen in Deutschland, der EU und weltweit. Bereits etwa 70% der Bevölkerung in Deutschland informieren sich vor dem Kauf von Produkten und Dienstleistungen online.

Wenn es kleinen Unternehmen nicht gelingt ihre Dienstleistungen und Produkte auch online zu positionieren, bleiben sie für recherchierende Interessenten und Kunden zunehmend unsichtbar.

EU population looking online for Goods and Services

Themen, die ich vor Ort diskutieren möchte

Social Media ist kein Selbstzweck

So lange “Social Media” zu einem alleinstehenden Thema erhoben wird – welches Schulungen und Zertifizierungen benötigt um damit zu starten – gibt es für viele Anwender eine Hemmstelle für den Einstieg. Nutzerfreundliche Technologien müssen es möglich machen, dass z.B. Social Media Dienste einfach unproblematisch in den Arbeitsablauf integriert werden können.

Oder: Wer sonst mit seinen Kunden kommunizieren kann, dem sollten auch modernste Dienste keine Schwierigkeiten mehr machen.

Es gibt eine ganze Reihe von innovativen Startups (z.B. auch seedyaa), die sich dem Thema bereits annehmen. Allerdings könnte ein regulatorisches Auge auf die nicht diskriminierende Bereitstellung von APIs dem ganzen einen ordentlichen Schub geben. Dies wird auch unter Aktion 25 untersucht. Innerhalb dieser führt die EU übrigens noch bis morgen 20.06.2012 eine Umfrage durch.

Einbeziehung des Local Commerce in die E-Commerce Definition

Anfang des Jahres hat die Europäische Kommission den E-Commerce Action Plan gestartet.  Dieser hat u.a. zum Ziel, den E-Commerce Umsatz in der EU bis 2015 zu verdoppeln.

Auf der Diskussionsplattform wurde auch die die Frage gestellt, inwieweit E-Commerce dabei helfen kann, Jobs zu schaffen und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. In beiden Fällen kommt es stark auf die Definition von “E-Commerce” an: Wenn wir darunter reine Onlineshops verstehen, deren Abwicklung zentral über Logistikdienstleister bis zum Kunden nach Hause verstehen, besteht die Gefahr der Bildung von Oligopolen auf Kosten vieler lokaler Händler. Es darf vermutet werden, dass Online Handel zu großen Teilen kein zusätzlicher Handel ist, sondern andere Handelswege und damit auch andere lokal angesiedelte Jobs verdrängt.

Insofern ist wichtig, dass in der Strategie der EU auch der “Local Commerce” eine Rolle spielt – die verstärkte Nutzung von Online Diensten durch lokale Unternehmen. Die Nutzung von elektronischen Medien kann den Service von ansonsten offline agierenden Unternehmen modernisieren. Schließlich haben auch dezentrale lokale Wirtschaftskreisläufe eine wichtige Bedeutung innerhalb der EU. Dazu haben wir zuletzt u.a. auf dem MobileCamp in Dresden interessante Gespräche geführt. Siehe dazu folgende Präsentation als Diskussionsgrundlage.

on2off vor Ort

Dirk Spannaus, on2off.deSocial Media und E-Commerce: Zwei ziemlich umfassende Themengebiete, die zudem in zwei parallelen Workshops diskutiert werden.

Ich nehme am Workshop 4 “Social Media” teil und werde versuchen in persönlichen Gesprächen auch das Thema “Local Commerce als Teil des E-Commerce” zu diskutieren.

Ich freu mich auf Kontakte und Gespräche.

Dirk Spannaus

on2off gewinnt beim Isarnetz “Made in Munich” Startup Event

Isarnetz Webwoche – Startup Event “Made in Munich”

Am 11.05.2012 gab es die erste “Made in Munich”-Veranstaltung der Münchner Startup-Szene. Sie ist in Zusammenarbeit verschiedener Startups, Münchner Gründerzentren, dem Isarnetz und weiteren Unterstützern entstanden. Ziel war es, die unterschiedlichen und oft sehr innovativen Ideen der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

Isarnetz Münchner Webwoche

Rund 250 Gäste waren vor Ort, lernten Startups und Gründer kennen und verfolgten das Programm. In vier thematisch gegliederten Blöcken stellten sich über den Abend verteilt ca. 30 junge Münchner Unternehmen vor. Die Herausforderung bei den maximal 2:30 min langen Kurzpitches bestand darin, die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen, die Message auf den Punkt zu bringen und eine Live-Demo zu zeigen.

on2off bei “Made in Munich”

Wir haben unser Dashboard zur Vereinfachung der Online-Kommunikation – insbesondere für kleine und junge Unternehmen – mit einer Vielzahl an Teilnehmern des Events diskutiert. Dabei haben wir erfreulicherweise wiederholt festgestellt, dass eine solche Lösung den Nerv der Zeit trifft.

Unsere Präsentation hatten wir im Vorfeld sauber vorbereitet und auf die vorgegebene Zeit getrimmt. Uns war es wichtig, wie ursprünglich gefordert eine echte Live-Demo zu zeigen. Bis wenige Stunden vor dem Event wurden noch die letzten Bugs gefixt, um erstmalig öffentlich live einen Einblick in die kommende Lösung zu bieten.

Die Livepräsentation

Unser Szenario sollte zeigen, dass Online-Kommunikation sehr einfach und schnell passieren kann. Selbst 30 Sekunden reichen uns aus, um ein Angebot zu veröffentlichen und auf allen wichtigen Plattfromen im Web sinnvoll automatisiert zu verteilen.

Das war der Plan, aber ein kleines unvorhersehbares Detail vereitelte uns diese “Sneak Preview”. Ob es nun am WLAN lag, wie zunächst auf der Bühne etwas verzweifelt angenommen, oder welche Rolle das individuell konfigurierte TouchPad des bereitgestellten Rechners gespielt hat wissen wir nicht. Auf unserem Equipment lief die Demo vor und nach dem Pitch natürlich einwandfrei. ;)

Der Chance auf interessante Livepräsentationen (vs. Slideware) steht immer das Risiko solcher Pannen entgegen.

on2off gewinnt den Publikumspreis

Zugegeben, etwas überraschend haben wir das Online-Publikumsvoting knapp vor den Testbirds gewonnen. Wir haben uns außerordentlich darüber gefreut:

VIELEN DANK an unsere Unterstützer!

Wir sehen darin eine große Zustimmung für unsere Idee, modernste Webtechnologie für jedermann einfach nutzbar zu machen. Mit unserer unperfekten Live-Demo allein hätten wir wohl eher nicht gewonnen. Dazu gehörten sicher auch die individuellen Gespräche auf dem Event, sowie unser starkes Netzwerk an Unterstützern und natürlich unsere treuen Fans vor Ort.

Unser Fazit zum Event “Made in Munich”

Auf dem Event wurden viele innovative Ideen präsentiert. Es waren sowohl bekannte Startup-Stars, aber auch einige interessante Newcomer vertreten. Es gab schöne Demos – aber leider auch noch zu viel Slideware. Altruja brachte es in einem Tweet auf den Punkt:

Altruja

Sneak Preview – jetzt stehen wir in der Pflicht

Die verpatzte Sneak Preview können wir so nicht stehen lassen. Wir laden alle interessierten Teilnehmer des Events demnächst zu einer Live-Präsentation unserer Lösung ein. Dabei besteht auch die Möglichkeit für individuelle Fragen und für den Austausch von Ideen. Wir werden dafür demnächst einen Termin bekanntgeben.

Wie gehts weiter mit “Made in Munich”? Wir stiften unseren Preis!

Wir von on2off finden, “Made in Munich” ist eine hervorragende Idee und werden sie aktiv unterstützen: Eine Initiative von Gründern für Gründer. Dafür werden wir unseren Preis – 6 Wochen Coworking für 3 Personen im Foundershub – für die regelmäßige Nutzung von Meetingsräumen im Hub für die Initiative stiften. Wir hoffen damit einen Beitrag leisten zu können und freuen uns, demnächst zusammen mit anderen Münchner Startups weitere Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Wer von Euch ist dabei?

proudly Made in Munich

Die dritte große Phase in der Entwicklung des Internets

Wir erleben gerade den Beginn eines neuen Zeitalters – die Sharing Economy. Die Idee an sich ist gar nicht so neu, erlebt aber gerade mit Hilfe des Internets eine neue Renaissance. Brian Chesky (Gründer von airbnb) erläuterte auf der DLD Konferenz 2012 in München interessante Zusammenhänge mit unserem urbanen Lebensstil.

Die Idee des “Teilens” ist nicht neu – “Selbst Kaufen” kam erst spät

Unsere Großeltern haben noch viel mehr geteilt, als wir das heute wieder versuchen. Während Brians Mutter über seine Idee – die eigene Wohnung anderen auszuleihen – den Kopf geschüttelt hat, war sein Großvater kein bisschen beeindruckt. Das war zu seiner Zeit eine gängige Art bei Anderen zu Übernachten. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dann die Parole ausgegeben, möglichst viel zu kaufen um die Wirtschaft anzukurbeln. Davon sind wir dann bisher wohl nicht wieder weggekommen…

Das führt zu schrägen Fakten: allein in USA verstauben laut Brian ca. 80 Mio. Bohrmaschinen in den Haushalten. Jede einzelne wird über ihre gesamte Lebenszeit im Schnitt nur insgesamt 13 min genutzt! Besitz ist reichlich ineffizient oder?

Wieso wurden wir verstärkt zu Individualisten?

Menschen haben sich in ihrer Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten ziemlich weit voneinander entfernt. Sind aus den Städten gezogen, in eigene Häuser in den Vororten. Sind mehr zu Individualisten geworden, die wenig mit anderen – ihnen unbekannten Menschen – kommunizieren und oft für sich allein in großen Supermärkten einkaufen gehen.

2539111053_578248a6ebAuf Bauernmärkten ist die Anzahl an Gesprächen aber zehn mal höher (wahrscheinlich auch durch die vielen verschiedenen Verkaufsgespräche) – so wird das Einkaufen zum echten sozialen Erlebnis, das die Leute wieder näher zusammenbringt…

Farmers’ Market (CC-BY NatalieMaynor@flickr)

Dritte große Entwicklungsphase des Internet – “offline” miteinander verbunden

Klingt vielleicht auf den ersten Moment etwas merkwürdig, unterstützt aber unser on2off Geschäftsmodell. Brian definiert die erste Phase mit den ersten Online-Auftritten von Unternehmen so ca. ab 1995 (Stichwort eBusiness). Ab etwa 2004 (u.a. Gründungsjahr von Facebook) brach mit der zunehmenden Vernetzung zwischen Menschen online die zweite große Entwicklungsphase an (Stichworte Social Network Services, Social Business).

Derzeit befinden wir uns am Beginn der dritten großen Phase – bei der online Lösungen mit dem offline Leben verknüpft werden. Mit Hilfe des Internets und mobilen Technologien kann unser Alltag wieder mehr “social” werden. Brian macht das am zunehmenden Teilen – also den Zugriff auf Güter – gegenüber dem eigenen Besitz fest. Vom Auto… über die Wohnung, bis hin zur Bohrmaschine (meine Bohrmaschine gibt’s hier).

Insbesondere lokale Händler und Dienstleister profitieren von der Verlinkung zwischen “online und offline”. Sie werden von Interessenten bei der online Recherche gefunden. Dabei haben auch Empfehlungen eine neue Qualität – wenn sie nicht von irgendwem gegeben wurden, sondern von Kontakten aus dem eigenen Netzwerk.

Sagen wir doch die ganze Zeit – “online to offline” oder “on2off”… ;)

Es lohnt sich unbedingt mal den gesamten Beitrag anzusehen:

Historischer Werbespot im Director‘s Cut – “Josef, Anne und das Internet”

Vor einer Weile haben wir am Gründerwettbewerb “IKT Innovativ” teilgenommen. Dabei darf unterstützend zum schriftlichen Wettbewerbsbeitrag auch ein Video eingereicht werden. Leider mussten wir uns damals auf max. 1:00 Min. beschränken, was der Aussagekraft etwas abträglich war.

Inhalt des Werbespots

Anne trifft in dem Video ihren Onkel Josef, der ein kleines feines Café betreibt. Das läuft zwar auch recht gut, dennoch bekommt Josef mit, dass sich meist jüngere Leute, Touristen und Zugezogene über ihre Smart-Phones oder generell über das Internet informieren. Selbst der Schmidthuber hat sich eine Webseite basteln lassen … Die Vielzahl der Dienste und deren Dynamik ist – nicht nur für ihn – überwältigend. Anne empfiehlt ihm, sich davon nicht abschrecken zu lassen und es doch mal mit der on2off-Plattform zu probieren, die ihn gezielt bei der Koordination seiner Kommunikation unterstützt. So gelingt es ihm dann auch, neue Kunden mit Hilfe des Internets in seinen Laden zu leiten. Eben “online 2 offline commerce” – mit Online-Kommunikation und -Marketing Offline Umsätze generieren.

Veröffentlichung des “Director’s Cut”

Wir freuen uns darüber, heute den „Director’s Cut“ – reloaded und digitally remastered in 720p! –  dieses historischen Werbevideos zu veröffentlichen.

Kommentare zum Video?

Wir wissen, dass es im Video auch in dieser Version noch ein paar inhaltliche Schwächen bzw. Merkwürdigkeiten gibt. Wer diese entdeckt, darf sie uns gern per E-Mail an contact@on2off.de schicken. Jeder Teilnehmer hat dafür die Chance, später einmal schöne Werbemittel von on2off zu erhalten. Das ist also kein wirkliches Gewinnspiel, somit gibt es auch keine Teilnahmebedingungen oder Rechtsansprüche. ;)

Bitte lassen sie uns gleich auch wissen, ob wir sie in Zukunft per E-Mail über wichtige Entwicklungen von on2off informieren dürfen. In dem Fall erhalten Sie noch eine Anfrage zur Bestätigung der E-Mail Adresse.